safefive

Hinter den Kulissen des SCD – Shopware Community Day 2022

Und da war er also: der erste Hybrid-SCD, der SCD, Shopware Community Day 2022. Die erste Hybrid-Veranstaltung überhaupt auf der ich war – oder die ich wahrgenommen habe. Ich mag das Wort Hybrid. Ich kenne das bisher nur von Autos. Abgefahren also.

Das Hybride hat den SCD ja schon zu was besonderem gemacht. Was ihn darüber hinaus für mich aber zu etwas wirklich wowigem gemacht hat, war, dass ich diesmal mal so richtig hinter die Kulissen schauen konnte/durfte. Und die sind mega beeindruckend!

Ich war nämlich zusammen mit Rico Gast bei Ben Marks beim „Open Commerce Talk“. Also im Grunde Ben Lanz mit Gästen. Auf Stühlen (Zesseln, wie Ben Marks so schön sagt), die es wirklich in sich hatten.


Hinter den Kulissen: die Bühnensessel

sessel

Am Tag vor dem SCD war Probe. Probe bedeutet in erster Linie: warten. In diesem Fall: warten auf Ben. Weil Ben erst tags zuvor aus Miami anreiste, wo deutlich höhere Temperaturen herrschten und er daher nichts langbeiniges mitkofferte, hatte er ein Hosenproblem. Er eilte also (am Probenmorgen) nach Ahaus und fand einen Ausstatter, der dann auch noch die Beinlänge der Jeans korrigierte.


leererraum

Leere Räume haben ja generell eine andere Atmosphäre als personenvolle. Große leere Räume sind da nochmal beeindruckender. Das tolle am SCD war also schonmal, dass wir einen Tag vorher in die leeren Räume durften.


Probe bedeutet: verkabelt werden, den Bühnenaufgang und -abgang proben, kurz durchsprechen, was man sagen wird und: die Fallstricke besprechen. In meinem Fall hatten die Fallstricke nichts mit Fallen zu tun, sondern mit einem Drehmoment. Die lanzigen Bühnensessel und ich. Keine gute Kombi. Weil ich eh immer rumschwinge, stehend, sitzend, egal, nervös unnervös, egal. Was ihr also wirklich wissen müsst: ich saß noch NIE auf Sesseln, die sich so leichtgängig und quasi automatisch hin und her bewegt haben. „Don’t move“ war dann der Satz, der parallel zu denen, die ich sagen wollte, in meinem Hirn waberte und der mir so oft von unterschiedlichen Stimmen (auch außerhalb meines Kopfes) gesagt wurde und deutlich dominanter war, als die Sätze, die eigentlich dort hätten sein müssen. Die Sätze über Shopware 5, das Supportende, unseren Service, safefive, die Supportverlängerung ab 2024. Ich hatte nur noch NICHTBEWEGEN im Kopf und dachte mir nur: na das kann ja was werden. „Hallo.“ Nicht bewegen. „Ich bin Carmen.“ Und bewege mich nicht. „Shopware stellt ja den Support für Shopware 5 ein“ Und ich jede Form der Bewegung. „Das bedeutet, dass es keine Sicherheitsupdates mehr gibt.“ Also Starre. …. falls Ihr Euch das also nochmal anseht: achtet auf den Sessel und wie wunderbar bewegungsarm ich bin.


Hinter den Kulissen: die Verkabelung

Verkabelung

Beeindruckend und in dieser Disziplin völlig neu für mich war die Verkabelung. Ich übe mich mal im imaginären (und lässigen) Zurücklehnen (im Sessel) und sage betont bagetellisierend: „Ich war ja schon auf vielen Konferenzen auf der Bühne“ und bekam auch immer ein Headset, aber ich bekam noch nie „die Nummer 6“, weil sie mir zugewiesen wurde und mit Foto versehen wurde, damit die Ankabeler auch wissen, wohin die Nummer 6 soll. Bisher bekam ich glaube ich immer Zufallsheadsets und manchmal gingen sie auch aus und dann bekam man doch ein Kabel. Und geprobt wurde das im Grunde nie, außer in Las Vegas. Und von daher war ich enormst beeindruckt von all den Menschen, die sich allein nur um diese Verkabelung kümmern und diese komplett durchorganisieren.


Hinter den Kulissen: die Maske

carmen-maske

Auch das war für mich völlig neu (und ein sagenhaft beeindruckendes Erlebnis): die Maske. Die Maske war ein Raum, der voller „Pflegeprodukte“ in unterschiedlichsten Schattierungen, mit Pinseln und Tupfern aller Größen und Breiten und Menschen, die damit etwas anzufangen wussten, war. Ich bedauere ZUTIEFST, dass ich davon kein Foto gemacht habe, weil mich die ganze Szenerie sofort eingezogen hat, ich mich auf einem Stuhl wiederfand und die Spontanbepinselung quasi unmittelbar nach Stuhlberührung begann. Ich flehte noch ein „nicht so viel“ und schloss die Augen und dachte: aha, als sie begann, irendwas um die Nase rum aufzutragen und soso, als dann was anderes auf der Stirn aufgetragen wurde und huihui, als es dann an meine Wangen ging. Ich öffnete nur kurz die Augen und bekam Wangenbalkenängste, als der Rougepinsel niederging, aber im Endeeffekt muss ich sagen: sie haben das toll gemacht. Meine größte Sorge war, dass ich danach maskiert aussehe, nach irgendwas zwischen bunt und betont, aber im Grunde sah ich nur etwas weniger glänzend und glatter aus. Sie haben das toll gemacht. Und etwa vier Stunden später hörte ich dann diesen lustigen Satz: „Du bist die erste Frau, die sich abschminken kommt“.


Hinter den Kulissen: die Toiletten

toilette

Wer bitte schön stattet eine Toilette mit einer Tür ohne Griff aus und ohne irgendeinen erdenklichen Hinweis, wie diese F*PPPIEEEEP*ING Tür zu öffnen ist? Und das in einem Raum ohne Handyempfang? Ich habe die Tür abgetastet, in der Hoffnung auf irgendeinen Sensor wie doof rumgewunken, bin vor- und zurückgeschritten wie bei einem Tanz, bin nicht auf die Idee gekommen, mich ins W-Lan einzuloggen und habe auf dem Höhepunkt meiner Panik diesen Pöppel im Boden entdeckt, den ich dann aber auch MIT SCHMACKES bedient habe.


Hinter den Kulissen: das Familienduell

familienduell

familienduell2

Das Familienduell ist so ne Gameshow aus den 80ern. Im Englischen „Family Feud“. Claudia, die die Tech-Bühne unter ihren Fittichen hatte, hat dieses Spiel auf den SCD gebracht. Es spielten das Team Shopware gegen das Team Community. Ich spielte (nach nochmaliger Maske) im Team Community mit. Ich habe keine Ahnung, was an Pannen alles wahrnehmbar war, aber es waren entzückend viele und sie waren allesamt egal. Was an diesem Duell aber für mich am allerallerspaßigsten war, war die Chat-Gruppe, in der sich das Community-Team erfolglos versuchte zu strukturieren.

Mein ABSOLUTES Antworthighlight aus dem Familienduell: „Nenne eine Open Source Software“ – was sagt da wohl der Gründer von Shopware, DER Open Source Software, deretwegen wir uns ALLE in diesem Raum befinden? „Apache“. Open Brüller!


Hinter den Kulissen: die Falschparker

Wesel und Warendorf. Daher kamen sie. Dahin sind sie sicher auch wieder zurück gefahren. Aber wo sie in der Zwischenzeit parkten – das hätte mich ja wirklich sehr interessiert. Ich hörte nur davon, dass im Livestream, in dem man Liveresonanz einbringen konnte durch das Anpöppeln von Smilies im Livestream, hunderte Grinsegesichter aufplöppten, als die Kennzeichen (ansatzweise) verlesen wurden.

(P.S.: Ich mag die Screenshots, bei denen die Bildschirmfotos mit dem Handy gemacht werden).


Hinter den Kulissen: der Essensbestellungshattrick

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Ich war ja mit „den Jungs“ von der Paddox da (das sind Rico, Fabian und Tobi). Die, die „Mage One jetzt für Shopware 5“ anbieten werden. Also Support für Shopware 5 nach dem End of Life. (Ein bisschen Kontext und Keywords mussten jetzt mal sein.) In Ermangelung ausreichender Hotelzimmer in Ahaus (vermutlich hätte man für diese eine App gebraucht) sind wir in Vreden untergekommen. Im Hotel Meyerink. Wir haben uns allesamt in das Personal verliebt. Auch und vor allem, weil sie unsere Essensbestellungen so gelassen entgegennahmen:

„Ich hätte gerne die Folienkartoffel, aber bitte ohne Folie“.
„Ich hätte gerne die Schweinemedaillons mit Gemüse, aber bitte ohne Schweinemedaillons“.
„Ich hätte gerne ein Spiegelei ohne Eigelb“.


Hinter den Kulissen: Bierbestellerlebnis

(Davon kann es leider kein Foto geben)

Dystopisch!
After-Show-Party. Tobi geht zur Bar. „Ich hätte gerne ein Bier“. „Ja, das können Sie per App bestellen“. „Aber ich muss doch gar nicht dafür bezahlen?“ „Ja, trotzdem“. „Das heißt: ich bestelle jetzt mein kostenloses Bier an dieser Bar per App, das Sie mir dann an dieser Bar hinstellen?“ „Genau“. Dafür musste sich registriert und Daten hinterlassen werden. Und man konnte in dieser App auch um „Hilfe“ bitten, wenn man z.b. wie in unserem Fall, ein Getränk verschüttet hatte.

Dystopisch!


Hinter den Kulissen: Corona

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Das Virus war natürlich auch da. Und auch, wenn es sich echt gut an mich rangepirscht hat und ich mit Erkältung, Fieber und Husten in diesem Moment tippend im Bett sitze, hab ich auch einen PCR Test neben mir liegen, auf dem „NEGATIV“ steht. Wieder mal ausgewichen. I’m pretty happy about that!

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