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Drei Magentos im Shopware Universum #Shopware #Magento

Es war einmal… ein Dreigestirn, das auszog, den Horizont zu erweitern. Und es begegnete ihnen allerlei Mensch und Tier. Und was daran so wundervoll war, soll hier erzählt werden.

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Ich persönlich habe ein Magento 2 Problem. Und dass nicht nur ich es habe, zeigt das stark gewachsene Interesse von Magento-Menschen an anderen Systemen. Dazu zählt nicht nur Shopware, auch Shopify, Sylius, Spryker und andere profitieren grade vom tendenziösen Magento 2 Frust vieler.

Als Magento 2 verkündet wurde (ich war dabei! Auf dem Developers Paradise auf Ibzia) war man freudig aufgeregt. Zumal es hieß, es sei einfacher und viel schneller zu erlernen. Das hat sich irgendwie nicht bewahrheitet. Als Freelancer alleine einen Shop zu betreuen halte ich für waghalsig. Und das andere große Problem mit Magento 2: es ist einfach nichts für „kleine“ Shops, wobei klein meint unter 1 Mio Umsatz pro Jahr. Viele Shopbetreiber stehen also vor dem gleichen Problem, wie die vielen kleinen Agenturen und Freelancer: Quo Vadis?

 

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Wir drei Gestirne (oder Gesteine?) quo vaditen also gen Schöppingen. Neben mir waren das Rico und Fabian. Oder, wie wir uns Shopware vorstellten: die, die die Master hat, der, der die Trainings macht und der, den jeder kennt. Mit blauem Himmel und Kuhgerüchen begrüßte uns das Münsterland. Wir nächtigten beim Hotelmonopolist des Dorfes und machten uns am Montag auf, die Shopware-Welt zu ergründen.

 

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Erst vor kurzem erbaute Shopware „den Tower“. Im ansonsten sehr ländlichen Gefilde ein moderner Turmbau zu Schöppingen. Durch den wurden wir an jenem Tag auch geführt – und ich habe selten einen so geschmackvollen und funktionalen Bau gesehen. Helle Wohlfühlatmosphäre mit viel Platz zum Begegnen.

 

 

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Und so begegneten wir dem ersten Shopware-Menschen: Nadine, am Empfang. Mit „MONDAYS„-Aufdruck auf dem Sweat-Shirt. Klar, ist ja auch Montag. Also frug ich sodann, ob sie auch ein „TUESDAYS“ Shirt habe und flux waren wir bei der Erinnerung an Wochentage-Unterhosen und -Socken gelandet.

Auf dem Tresen, der Shopware-6-Installationen-Counter. Ratterratter macht der, wenn es wieder eine neue gab. Und wenn es nicht Myriaden sind, dann rattert er noch heute.

 

Tag 1 war der Tag der Frontend-Developer-Schulung. Rund 15 Lernwillige mit unterschiedlichsten Erfahrungen wurden von nine to five geschult. Das schöne: es sind Entwickler aus dem Unternehmen, die, wenn sie mögen, auch mal schulen dürfen. Und sie mögen und dürfen so einfach mal ihre Möglichkeiten erweitern. Das mochte ich unmittelbar.

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Und was ich außerdem und zudem unbedingt unmittelbar mochte, war die Katze. Die Katze ist keine Hauskatze des Unternehmens. Also niemand hat gesagt: so, das ist die personaltherapeutische Firmenkatze. Aber die Katze hat sich wohl irgendwas dabei gedacht, jeden Tag im Außengelände rumzulungern. Mit mehr oder minder schlechten Anpirschtechniken, schaffte sie es auch zig mal irgendwie in die Gebäude rein, um jedesmal ergeben wieder hinausgetragen zu werden. Swaggie hat man sie genannt. Wie sie wirklich heißt, oder ob sie außerhalb von Shopware überhaupt einen Namen hat, weiß niemand.

In den Trainingspausen pirschten wir drei uns mit mehr oder minder schlechten Anpirschtechniken wieder Richtung Empfangsdamen. Melli kam hinzu. Wo hat Shopware nur dieses unglaubliche Personal her? Sie stellte uns dann auch die entscheidende Frage: „Wer seid ihr eigentlich?“

Ja, wer sind wir? Wir möchten wissen, ob Shopware 6 was taugt und ob die Menschen, die damit arbeiten, nett sind. Beides hat ein klares Ja bekommen.

In der Nacht zum Tag 2 (Advanced Template Schulung) mischte mein Auto Schöppingen etwas auf. Mit HUP HUP HUP HUP HUP. Pause, Pause, Pause. HUP HUP HUP HUP HUP. Scheinbar war ich aber der einzige Kölner weit und breit, wurde also mehr oder minder sanft geweckt und hab mir überlegt, ob vielleicht die Katze damit irgendwas zu tun hat. Ich würde es ihr definitv zutrauen.

Phänomenal fand ich, dass so ziemlich jeder Mitarbeiter ein Shopware-Hoodie trug. Die Sektenanmutung wurde von den e-Zigarettenwolken leicht unterstrichen. Ich frug also, ob die unterschiedlich gefärbten Hoodies vielleicht auf die Abteilung oder die Dauer der Firmenzugehörigkeit hinweisen würden. Nein. Nichts davon. Es gibt sie einfach und man trägt sie einfach gerne. Am schönsten fand ich die dunkelblauen. Die sind tatsächlich anders, da diese für den „Außenkontakt“ gedacht sind. Quasi die Business-Edition. Am Ende des dritten Tages fuhr ich mit einem solchen heim.

Am Abend testen wir den Chinesen im Ort, auch wenn Melli uns mit einem eindeutigen TUT DAS NICHT davon abriet. Glutamatsatt schlief ich also ein und mein Auto fing auch nicht mehr an zu hupen. Der Grund dafür wurde am nächsten Morgen klar. Die Batterie war sowas von alle.

Aber Shopware besteht halt aus einem Haufen netter Menschen. Und einer davon war Ralf, der ein Überbrückungskabel und ein Auto besaß und mir Starthilfe gegeben hat. Mit laufendem Motor parkte mein Auto also dann auf dem Firmenparkplatz, während ich an einem Ereignis Teil nehmen durfte, das in die Geschichte eingehen wird. Schrank traf Schränkchen. Wie beide zu den Spitznamen kamen, ist vermutlich selbst erklärend. Dass sie zueinander kamen, war Zufall („hat da jemand Schränkchen gesagt?“). Und nun wird es ganz bestimmt immer wieder Bilder von Schrank und Schränkchen geben.

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Das Bild aus dem jetzigen Treffen ist leider etwas irreführend, da Schränkchen auf einer Stufe stand. Außerdem hab ich dsgvoig nicht gefragt, ob ichs hier lassen darf. Daher gibts das erstmal nicht, bis er sich vielleicht meldet und „mach ma ruhig“ sagt. Das Internet ist ein wunderbarer Ort und Schränkchen ein aufmerksamer Leser: prompt erreichte mich das „mach ma ruhig“ und sich somit ein wunderbares Nebeneinander von Schrank und Schränkchen.

 

 

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Am dritten Tag durften wir im Tower ganz oben über Schöppingen schauen und mit den „Hamann-Brothers“ über Shopware reden. Über die Entwicklung und die Ziele, die Pläne und Vorhaben, über die Firmenphilopie und (für mich eine sehr interessante Frage): die Einstellungspolitik.

Dass sie nett sind, die beiden gründenden Brüder, wussten wir schon vorher. Was aber in diesem Treffen überdeutlich wurde: sie brennen für das, was sie tun und hören nicht auf damit. Sie sind länger auf dem Markt als Magento und man hat das Gefühl, der Gründergeist sprudelt nur so. Sicherlich, da ist viel Marketing und Strategie, aber auch jede Menge Visionen.

Außerdem hat mich interessiert, wo die Mitarbeiter wohnen und wie die Schöppinger Shopware eigentlich so finden und ob wir Hoodies haben dürfen. Wir haben gefragt, wie die Brüder sich einig werden, wenn sie sich nicht einig sind und ob sie wissen, dass Nadine und Melli unbezahlbar sind. Ich habe vergessen zu fragen, wie oft ein Shopingen-Wortspiel-Witz gerissen wird, aber nach der Katze hab ich gefragt.

Im November sind wir das nächste mal da und durchaus vorfreudig. Dann lernen wir was über die Programmierung von Shopware 6. Das Backend. Nadine und Mellie haben wir Urlaubssperre erteilt und ich überlege schon, was ich der Katze mitbringen, damit sie mein Auto in Ruhe lässt…

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Carmen Bremen
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