SicherheitshinweisRand

Eine Agentur, ein Brief und der Versuch Magento-Kunden zu gewinnen via „Sicherheitswarnung“

Dieser Tage erhielten Kunden von mir ein Anschreiben von einer Agentur, die sich neben vielen anderen Systemen, auch Magento auf die Fahne schreibt.

Das Anschreiben ist an die Kunden direkt gerichtet und es ruft eine „Sicherheitswarnung“ aus. Das Schreckensszenario, das skizziert wird ist, dass sie ankündigen, dass der Support für Magento in wenigen Wochen eingestellt würde und der Shop ab dann gehackt werden kann, weil Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen werden.

Wer auch immer diesen Brief auch erhalten hat, er sei beruhigt.

Magento stellt den Support für Magento 1 vorerst nicht ein. Wenn sie ihn einstellen, wird dies mit einem Vorlauf von mindestens einem Jahr angekündigt. Und auch dann wird der Shop sicherlich nicht dem Ablauf des Supportdatums unmittelbar gehackt werden.

Diese Agentur skizziert nun den Schrecken, da sie diesen Shop gefunden haben, werden das Hacker mit Leichtigkeit ebenfalls tun.

Naja, Shops finden ist nun nicht das Schwierigste auf der Welt… und herauszufinden, um welches System es sich handelt, ist auch keine Hexerei.

Wer wissen möchte, ob sein Shop Sicherheitslücken aufweist, sollte dieses großartige Tool nutzen und seine URL dort eingeben und prüfen lassen:

https://www.magereport.com

Die Agentur, die diesen Brief schreib, bietet natürlich direkt auch eine Lösung an. Den Umstieg auf Magento 2. Mit dazugehörigem Loblied und Alles-Wird-Besser-Aussichten. Und die Kosten und die Machbarkeit für so einen Wechsel können in einem „Systemcheck“ ermittelt werden. Kostenpflichtig, wenn man sich nicht sofort entscheidet. Soso. Und ewig lockt das Angebot…

Auch hier seien Shopbetreiber gewarnt. Ein Angebot ist selten per Schnellanalyse machbar. Ein Shop ist komplex, hat viele Ansprüche, Individualisierungen und Besonderheiten. Und vielleicht will man ja mit dem Umstieg auf Magento 2 sein System verändern. Ohne Gespräch halte ich ein Angebot für nicht machbar, wenn nicht sogar unseriös, denn die Kosten lauern sicherlich am Straßenrand auf dem Weg zum fertigen Shop und ich würde vermuten, dass der erste Preis nichts mit dem Endpreis zu tun hat.

Wer also auch so einen Brief erhalten hat: ein solches Vorgehen empfinde ich als höchst aggressiv und unseriös und ich kann nur empfehlen, sich an vertrauensvollere Magento-Dienstleister zu wenden, die auch das Ende des Supports von Magento 1 und die Sicherheitsfragen besser beantworten kann.

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Carmen Bremen
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