SW-M1-Migration

Wechselstimmung – Shopware freut sich auf Magento 1 Migrationen


Magento 1 stellt den Support ein – Händler suchen ein neues Zuhause – Shopware ruft „hier wär es fein“ und „Mage One“ verkauft Zeit, damit man sich in Ruhe im neuen Zuhause einrichten kann. Shopware bietet den wechselwilligen Magento 1 Kunden an, sie dabei zu unterstützen und schenkt ihnen auch etwas Zeit…

Aber mal der Reihe nach:

Es ist wie mit Weihnachten, das immer plötzlicher kommt, als gedacht (also jetzt schonmal prüfen, wie lange es noch hin ist), oder mit der DSGVO, die, obwohl sie jahrelang zuvor angekündigt war, doch im Mai 2018 völlig überraschend über 1000ende Händler herniederbrach und kein Anwalt mehr Ressourcen zu haben schien. Und kam nicht auch der 1.1.2000 völlig überraschend?

Dieses Ach-So-Plötzlich-Phänomen erreicht nun die Magento 1 Kunden.

Magento wurde 2018 vom Softwareunternehmen Adobe gekauft. Seither wird es etwas unauffälliger, das Logo verschwindet und die eigene Konferenz „Magento Imagine“ hat auch Abschied genommen.

Das sogenannte END OF LIFE von Magento 1 ist 2018 verkündet worden und kommt nun – im Jahr 2020 – genauso plötzlich wie Weihnachten und die DSGVO.

Was genau bedeutet END OF LIFE?

Das haben mich viele gefragt. Und einige haben tatsächlich gefragt, ob Magento 1 dann nicht mehr funktioniert. Nein, es bedeutet nicht, dass Magento 1 plötzlich aufhört zu funktionieren.

Es bedeutet jedoch, dass es keine Sicherheitspatches oder Updates auf neuere PHP- oder Serverversionen mehr geben wird.

Magento 1 läuft also brav weiter – wird aber potentiellen Angriffen ausgesetzt und bei Updates der zugrunde liegenden PHP Version sind Probleme vorprogrammiert. Ganz zu schweigen von der DSGVO, die Händler dazu verpflichtet, ihre Systeme sicher zu halten.

Nun haben Händler (und Entwickler und Agenturen) das Quo-Vadis-Fragezeichen über den Köpfen stehen.

Ein Wechsel zu Magento 2 kommt für viele nicht infrage. Zu komplex, zu teuer, zu aufwendig. Viele Agenturen haben sich bereits gegen Magento 2 entschieden und auch viele Händler sehen das System nicht als wirkliche Option an.

Und da kommen sie halt auf die Bühne – die anderen „Player“ in der Szene. Die Wechselwelle ist spürbar.

Auch viele der Magento Entwickler machen sich Gedanken um ihre Zukunft und sehen sie nicht unbedingt in Magento 2 – so auch ich nicht. Ich habe mir unterschiedliche Systeme angesehen. Shopify, Oxid, Sylius und Shopware. Und nicht nur wegen der ansprechenden zugrunde liegenden Technologie, fällt meine Wahl auf Shopware.

Und es liegt auch nicht (zu 100%) an der Keine-Shopware-Katze-Katze „Swaggy“, dass ich mich für einen Wechsel zu Shopware entschieden habe. Es liegt auch sehr an den Leuten dort, die mich so herzlich und wohlwollend empfangen habe. Ich will ja nicht nur mit einem System arbeiten, sondern auch mit Leuten. Und dieser Sprung sieht nach einem auf, der in offenen Armen landet.

Die Händler suchen eine Alternative.

Grade die deutschen Händler, die sich nicht im mehrere Millionen Segment rumtummeln brauchen eine realistische Alternative. Und Shopware spürt den Wechselwillen sehr deutlich. Bereits große Shops migrieren zu Shopware und die Anfragen häufen sich, sowohl mit den Community Editionen, als auch mit Enterprise-Shops zu Shopware zu wechseln. Das erste mal bekam ich Wind davon, als ich auf der dmexco mit Sebastian Hamann sprach, der mir sagte, dass viele Magento-1-Händler ihn auf dieser Messe schon auf den Wechsel angesprochen haben.

Neben einem Migrations-Tool, das Magento 1 Produkt- und Kundendaten zu Shopware-6 importiert, wird es ein Begriffs-Lexikon geben, damit Magento 1 Begriffe wie Attribute oder Regeln in Shopware ihr Pendant finden.

Aber da ist ja noch dieses Ach-So-Plötzlich-Phänomen. Und nicht jeder Händler steht schon kurz vor dem Relaunch zu Shopware.

Shopware ist noch nicht lange mit der neuen Version 6 auf dem Markt. Soeben ist die Version 6.1. erschienen. Es gibt zwar schon ziemlich viele Erweiterungen (Plugins), die schon zu Shopware 6 migriert sind, aber eben noch nicht alle – und daher sind viele Händler sind dennoch zögerlich oder beginnen erst jetzt mit dem Plan zum oder dem Nachdenken über den Relaunch von Magento zu Shopware 6.

Was also tun, wenn der Ach-So-Plötzliche Juni 2020 naht und der Support für Magento 1 final eingestellt ist?

Viele haben es hoffentlich mitbekommen, dass die Übergangslösung (oder Langzeitlösung) „Mage One“ heißt. Ich bin einer der Gründer, die Gründe hatte, dieses Projekt zu gründen. Ab Juli 2020 wird es also Patches geben, PHP-Updates und viele Gespräche mit Extension-Anbietern, die ebenfalls ihre Produkte noch für Magento 1 weiter betreiben möchten. Das ganze kostet eine umsatzabhängige Gebühr, die in das Auffinden und Beheben von Sicherheitslücken investiert wird.

Shopware kooperiert mit Mage One:

Für die Händler, die bereits entschieden sind (oder sich beim Lesen dieses Textes spontan dazu entscheiden, jetzt entschieden zu sein), bietet Shopware an, die Supportkosten für die Zeit des Relaunchs zu einer Premium oder Entterprise-Shopware-Lösung für ein halbes Jahr zu übernehmen. Wer es also nicht schafft, seinen Magento 1 Shop am 30. Juni abzuschalten und am 1. Juli den Shopware-Premium-oder-Enterprise-Shop zu starten, der kann mit dem Sales-Team von Shopware Kontakt aufnehmen und dann wird alles gut…..

Es sind also spannende Zeiten – spannende Übergangszeiten. Spannende Neu-Lern-Zeiten. Spannende Neue-Leute-Zeiten.

Wer also gerne Magento 1 weiter betreiben möchte: fragt mal mich (Kontaktdaten stehen irgendwo ->>>) oder das Team von Mage One, wie das von statten geht.

Wer Hilfe bei der Pflege seines Magento 1 Shops braucht, kann auch mich oder das Team von Mage One fragen, denn wir bieten auch hier Hilfe an, da wir auf ein wundervolles Netzwerk aus der Magento Community zurückgreifen können.

Wer gerne zu Shopware wechseln möchte, kann auch gerne mich ansprechen. Ich bin nicht die einzige, die diesen Weg geht und nachdem ich die Frontend- und Developer-Schulungen absolviert habe, freue ich mich wie dolle darauf, das Neugelernte anzuwenden.

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Carmen Bremen
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